... jenseits von Vorsätzen und guten Ratschlägen 


 

Was müssen wir über uns wissen, um in dieser globalisierten, sich schnell verändernden Welt das Gefühl zu haben, „jemand zu sein“? Jemand, der innerhalb seiner Möglichkeiten und Grenzen Bedeutung hat.

 

„Wenn das ICH die Verbindung mit seinem Körper wieder zurückgewinnt, spürt der betreffende Mensch, dass er ein Rückgrat hat. …        Der Körper ist der Ausgangspunkt und das Empfangsorgan für solche elementaren Erfahrungen.“ Gerald Hüther

 

Tänzer geben der Musik oder auch einer Geschichte körperlichen Ausdruck. Wir Alltagsmenschen geben unserem persönlichen Erleben auch einen körperlichen Ausdruck. Wir drücken aus, wie eine Situation sich in uns verkörpert hat. Das kann eine stressige Arbeits- oder Konfliktsituation sein oder das Gefühl von Erleichterung nach einem gelungenen Projekt. Die Verkörperung einer Situation vollzieht sich weitgehend unbewusst - im Gegensatz zu einem Schauspieler, der sich die Verkörperung einer Rolle bewusst erarbeitet.

  

Wie schafft man, dass man das, was man leben möchte auch verkörpern kann – ohne eine „Rolle“ zu spielen.

Es ist die Beschaffenheit unseres Körpers, die uns intelligent macht.

 


 

Wie geht es für mich weiter?

Schritt für Schritt, Veränderungen, die zu mir passen.

 

Die Welt verändert sich unübersehbar. Muss ich mich auch verändern? Wie sieht mein Weg aus? Wer begleitet mich?

Sind Sie es gewohnt, Ihre Ziele vor allem auf der denkenden, bewertenden Ebene zu bearbeiten? Schließlich fehlt dann nur noch der Wille, diese Pläne umzusetzen? Wir alle kennen diese Vorgehensweise, sei es um Gewicht zu reduzieren, fitter zu werde, zu sparen, weniger TV zu sehen,... .

 

Haben Sie schon einmal versucht, Ihren Körper in diesen Prozess mit einzubeziehen, Ziele mit Ihrem Körpergefühl auf Stimmigkeit zu prüfen, zu spüren, ob Sie sich mit Ihrem Ziel leicht bewegen können, ob Sie eine aufgerichtete Körperhaltung haben? Wenn man sein Körpergefühl in die Zielfindung und Umsetzung mit einbezieht, wird leichter spürbar, was wirklich „meins“ ist, was weder über noch unterfordert, was machbar und handhabbar ist.

Gehen ist mehr als eine Grundbewegungsform. Gehen impliziert eine Absicht, eine Richtung und einen Untergrund. Mit den Augen erkennen wir die Richtung, unsere Absicht gibt uns eine innere Richtung. Die Absicht kreiert die Situation und damit den Weg, einen Start und ein Ziel.

Gehen ist Mobilität, die Freiheit aufzustehen, einfach loszugehen, dahin, wohin einen die Füße tragen, unabhängig von jemand anderem.

Wenn wir unsere Anliegen nicht nur auf der denkenden, bewertenden Ebene bearbeiten, können wir die spürbare, Unterstützung des Bodens, der uns ein Gefühl von Sicherheit gibt, mit einbeziehen. Körperübungen, die den Boden und das Gehen im Fokus haben, helfen uns, ein Gefühl von "nach vorne", "weiter" zusammen mit Sicherheit und Unterstützung zu etablieren.

Sicher kennen Sie das Gefühl, "da stimmt was nicht" oder "das ist noch nicht alles"? Für das Gespürte, Neue die richtigen Worte zu finden, hilft dem Denken und dem Verstand unsere persönliche Situation weiter zu entwickeln.

In diesem Kurs lernen Sie mit Hilfe ausgesuchter Lektionen aus der Feldenkrais Methode, sich selbst und die Unterstützung des Bodens zu spüren und damit innere Freiräume zu schaffen. Die Focusing Methode hilft Ihnen, Ihr Gefühl von Stimmigkeit zu kultivieren und die passenden Worte zu finden.

Mehr über diese beiden Methoden erfahren Sie im Blog.


Beugen und aufrichten: frei mit Autorität umgehen

 

„Die Grenze der Autorität liegt dort, wo die freiwillige Zustimmung aufhört.“

 

Das Thema Autorität ist oft von Emotionen begleitet, die sich immer wieder und auf die gleiche Weise wiederholen. Vielleicht sind Sie in einer Rolle, in der von Ihnen Autorität erwartet wird, Sie möchten sich aber nicht autoritär verhalten. Oder Sie erfahren autoritäre Menschen oder Hierarchien, die ihnen wenig sinnvoll erscheinen und Sie möchten reflektieren, wie Sie leichter mit dem Thema umgehen können. 

 

Wie verkörpern Sie Autorität? Werden Sie eher rigide, laut und angespannt oder eher präsent, klar und deutlich? Wie ist Ihre Art autoritär zu sein? Welche Körperhaltung nehmen Sie ein? Wie können Sie atmen?  Wie machen Sie es, dass Sie es als anstrengend oder leicht empfinden?

Wie erleben Sie ihr „autoritär sein“ (müssen)? 

Wie erleben Sie Autorität?   

 

Warum Feldenkrais und nicht Yoga?

Die Bewegungslektionen der Feldenkrais Methode erfassen unsere natürliche Aufrichtungsentwicklung vom Baby bis zum gehenden Kleinkind - sozusagen angeborene „Urbewegungsmuster“. Es geht nicht um Training von Kraft, Ausdauer oder Dehnung, sondern um das Erfahren und Entdecken der natürlichen Aufrichtung. Indem sie uns zur Interaktion mit der Schwerkraft anleiten, haben wir die Möglichkeit Themen wie Sicherheit, Leichtigkeit, Anstrengung, Balance und Koordination nicht nur theoretisch zu besprechen, sondern in erster Linie zu spüren und zu erleben. 

In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie zu einer natürlich souveränen Haltung ohne Anstrengung kommen können. 


 

Wenn Sie mehr über Inhalt und Methodik erfahren möchten:

Das Buch hat 131 Seiten und kostet 19,90 € + 2,00 € Porto.

Die PDF-Datei kostet 14,90 €.


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Schwerkraft mit Gefühl -Leseprobe.pdf
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Festhalten oder Loslassen?

Wenn das Alte nicht mehr stimmt und das Neue noch nicht greifbar ist.

  

Das Öffnen und Schließen der Hand ist biomechanisch betrachtet nur eine Bewegung - allerdings mit hohem Symbolwert. Je nach Situation ist eher das Greifen oder das Lösen der Hände von Bedeutung. Wir können etwas greifen, begreifen, erfassen, festhalten, brauchen, haben wollen, sich nehmen, verstehen, klammern oder loslassen, gehen lassen, verlieren, verzichten.

 

Diese Themen sind besonders in Übergangssituationen wie Schulabschlüsse, Berufswechsel, Trennungen, Neuanfänge, Entscheidungen, Wechseljahre, Renteneintritt oder ganz allgemein, wenn das Alte nicht mehr stimmt und das Neue noch nicht greifbar ist, von Bedeutung. 

 

Durch unsere kulturelle Selbstverständlichkeit lesend und schreibend bzw. tippend mit der Welt verbunden zu sein, sind unsere Hände mit unseren Gedanken verknüpft. Sie sind sozusagen Werkzeuge des Geistes. Dadurch geht uns leicht das Gefühl, dass die Hände über die Arme mit den Rumpf verbunden sind, verloren.

 

Eigentlich sollte ich Überflüssiges loslassen, negative Gedanken ziehen lassen, auf Unvernünftiges verzichten, nehmen, was mir gut tut, eine komplexe Situation erfassen, begreifen, was passiert ist, … .

Wie komme ich zu dem Gefühl von Machbarkeit, Handhabbarkeit, zu einem Gefühl des stimmigen loslassen Könnens, ohne den Beigeschmack von Verzicht und Verlust, zu einem Gefühl, was ich wirklich brauche und mir nehmen kann.

 

Zuerst wollen wir mit Körperübungen ein Gefühl für unsere Hände, Arme und deren Verbindung zum Rumpf aufbauen. Mit diesem Gefühl wollen wir uns unseren Anliegen, Themen, Projekten, Situationen zuwenden und diese weiter entwickeln. Bewegungslektionen, in denen die Hände in den Fokus rücken, helfen zu spüren, was sich stimmig anfühlt. Für das Gespürte die richtigen Worte zu finden, hilft dem Denken und dem Verstand die persönliche Situation weiter zu entwickeln. 


Spezial


Ü 50 gestalten - Zeit, die innewohnende Weisheit zu entfalten

 

Weisheit ist mehr als cleveres Problemlösen. Weisheit ist auch mehr als Intelligenz.

Weisheit ist klug, unabhängig und menschlich zugleich.

Sie entsteht aus Erfahrungen, die wir verarbeitet und verstanden haben.

 

Die Focusing Methode kann uns helfen, unser tiefes, inneres Wissen hervorzubringen und zu nutzen.

 

Die Glaubenspolaritätsaufstellung (nach Matthias Varga von Kibed) bildet ein Feld aus drei gleichwertige Polen: Vertrauen, Mitgefühl – Ordnung, Struktur – Erkenntnis, Wissen.

 

Weisheit entsteht, wenn alle drei Qualitäten ausgewogen vorhanden sind.

Die Arbeit mit diesem Feld ermöglicht es uns die Pole zu klären und als Kraftquelle  zugänglich zu machen.  

  


 

 

 online: 60,- € pro Stunde, Einzelstunde oder bis zu 4 Personen können teilnehmen und sich die Kosten teilen.