Meta-Positionen in Spannungsfeldern ermöglichen und erfahren

 

Eine Meta-Position ist mehr als nur eine gedachte oder gesehene Perspektive.Sie ist auch mehr als Superrevision. Sie ermöglicht uns Zugang zu einer unmittelbaren Gewissheit und Stimmigkeit. 

 

Durch den Kontakt zu Boden, Körper und Atmung entsteht die Fähigkeit sich selbst im Raum wahrzunehmen - es entwickelt sich eine Meta-Position. Wir wissen, worauf wir gerade unsere Aufmerksamkeit gelenkt haben und wie wir uns gerade erleben.

 

Die Schwerkraft, der Boden, der Atem und das Gefühl für Stimmigkeit sind ordnende Komponenten und die Grundlage für eine hilfreiche Meta-Position - begleitet von einer freundlichen, offenen, neugierigen Haltung.

 

Sie  hilft uns die Orientierung und unser Kompetenzgefühl auch in schwierigen oder unklaren Situationen zu behalten, Klarheit darüber zu gewinnen, welches der nächste Schritt sein könnte.

 

Wir arbeiten mit Elementen aus dem Focusing, Feldenkrais, Achtsamkeitspraxis und Strukturaufstellungen nach Matthias Varga von Kibed.

 

Die Glaubenspolaritätsaufstellung (nach Matthias Varga von Kibed):  

bildet ein Feld aus drei übergeordneten gleichwertige Polen, in dem man seine Meta-Position finden kann:

Vertrauen, Mitgefühl – Ordnung, Struktur – Erkenntnis, Wissen, Klarheit

 

Das Dilemma und seine Auswege :Das Tetralemma (nach Matthias Varga von Kibed )

bietet fünf gleichwertigen Standpunkte -  Meta-Positionen für Entscheidungsfindungen, Vereinigung von Gegensätzen,

Klärung von Standpunkten, Überprüfung von Werten und das sichtbar machen von Übersehenen.

  

Für Menschen, die sich in Spannungsfeldern erleben, z.B.:

 

Therapeuten, Berater oder Pädagogen: zwischen eigenem Konzept und Klienten Erwartungen,

 

Angehörige von medizinischen Berufen, Lehrende oder Menschen in Chef-Positionen,

die ihre Arbeitsanweisungen oder Anleitungen sowohl mitfühlend, als auch klar und bestimmt formulieren möchten,

 

in einem gewissen Alter: zwischen Wollen und Können, 

 

die kreativ oder künstlerisch tätig sind: zwischen Selbstausdruck und Kritik, 

 

mit einer chronischen Krankheit umgehen müssen: zwischen Disziplin, Verzicht und Spontanität,

 

sich selbst schnell vergessen, wenn andere um sie herum sind ....  

 

 

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