Gerade in Veränderungs- oder kreativen Schaffensprozessen passiert es leicht, dass wir uns verzetteln. Innere und äußere Kritiker lassen uns manchmal den Mut verlieren. 

Und wenn wir die Aufmerksamkeit zu sehr auf das Konzept lenken oder stundenlang vor dem Computer sitzen, verlieren wir den Kontakt

zu uns selbst.

 

Focusing, die Feldenkrais-Methode und die Achtsamkeitspraxis helfen uns in den vielen entstandenen Möglichkeiten unsere innere, stimmige Ordnung zu spüren.  https://www.mf-feldenkrais.com/kurse-termine/  

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Achtsamkeit als Schlüssel für Veränderun
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Innewohnende Weisheit entfalten

 

Weisheit ist mehr als cleveres Problemlösen.

Weisheit ist auch mehr als Intelligenz.

 

Weisheit ist klug, unabhängig und menschlich zugleich.

Sie entsteht aus Erfahrungen, die wir verarbeitet und verstanden haben.

 

Die Focusing Methode kann uns helfen, unser tiefes, inneres Wissen hervorzubringen und zu nutzen.

 

Die Glaubenspolaritätsaufstellung (nach Matthias Varga von Kibed) bildet ein Feld aus drei gleichwertige Polen: Vertrauen, Mitgefühl – Ordnung, Struktur – Erkenntnis, Wissen.

Weisheit entsteht, wenn alle drei Qualitäten ausgewogen vorhanden sind.

 

 

Die Arbeit mit diesem Feld ermöglicht es uns die Pole zu klären und als Kraftquelle  zugänglich zu machen.

Erfahrungen aus der Achtsamkeitspraxis, Feldenkrais- und Focusing- Methode können uns dabei helfen dieses Feld zu erschließen und

auf Anliegen anzuwenden.


Die Weisheit der Märchen hervorbringen

 

Als Kinder haben wir Märchen, Geschichten, Sagen gehört, als Erwachsenen erzählt oder vorgelesen. Wir kennen die Figuren und die Handlungen aber nicht immer erschließt sich uns der tiefere Sinn.

Die Focusing Methode kann uns helfen, die verborgene Weisheit der Archetypen und die Bedeutung für unser Leben zu entschlüsseln,  einen tieferen Zugang zu finden.

Kreatives Gestalten der Figuren verdichtet und verdeutlicht das Eigene, Persönliche und auch Kraftvolle, das, was man mit Sprache erst einmal nicht ausdrücken kann.

 

Seminarinhalt:

Einführung in die Focusing Methode nach Gene Gendlin

Anwendung der Methode am Beispiel eines Märchens in Zweiergruppen

Kreatives Gestalten einer oder mehrere Figuren

Erfahrungsaustausch


Meta-Positionen in Spannungsfeldern ermöglichen und erfahren

 

Eine Meta-Position ist mehr als nur eine gedachte oder gesehene Perspektive. Sie ist auch mehr als Superrevision. Sie ermöglicht uns Zugang zu einer unmittelbaren Gewissheit und Stimmigkeit. 

 

Durch den Kontakt zu Boden, Körper und Atmung entsteht die Fähigkeit sich selbst im Raum wahrzunehmen - es entwickelt sich eine Meta-Position. Wir wissen, worauf wir gerade unsere Aufmerksamkeit gelenkt haben und wie wir uns gerade erleben.

 

Die Schwerkraft, der Boden, der Atem und das Gefühl für Stimmigkeit sind ordnende Komponenten und die Grundlage für eine hilfreiche Meta-Position - begleitet von einer freundlichen, offenen, neugierigen Haltung.

 

Sie  hilft uns die Orientierung und unser Kompetenzgefühl auch in schwierigen oder unklaren Situationen zu behalten, Klarheit darüber zu gewinnen, welches der nächste Schritt sein könnte.

 

Wir arbeiten mit Elementen aus dem Focusing, Feldenkrais, Achtsamkeitspraxis und Strukturaufstellungen nach Matthias Varga von Kibed.

 

Die Glaubenspolaritätsaufstellung (nach Matthias Varga von Kibed):  

bildet ein Feld aus drei übergeordneten gleichwertige Polen, in dem man seine Meta-Position finden kann:

Vertrauen, Mitgefühl – Ordnung, Struktur – Erkenntnis, Wissen, Klarheit

 

Das Dilemma und seine Auswege :Das Tetralemma (nach Matthias Varga von Kibed )

bietet fünf gleichwertigen Standpunkte -  Meta-Positionen für Entscheidungsfindungen, Vereinigung von Gegensätzen,

Klärung von Standpunkten, Überprüfung von Werten und das sichtbar machen von Übersehenen.

  

Für Menschen, die sich in Spannungsfeldern erleben, z.B.:

 

Therapeuten, Berater oder Pädagogen: zwischen eigenem Konzept und Klienten Erwartungen,

 

Angehörige von medizinischen Berufen, Lehrende oder Menschen in Chef-Positionen,

die ihre Arbeitsanweisungen oder Anleitungen sowohl mitfühlend, als auch klar und bestimmt formulieren möchten,

 

in einem gewissen Alter: zwischen Wollen und Können, 

 

die kreativ oder künstlerisch tätig sind: zwischen Selbstausdruck und Kritik, 

 

mit einer chronischen Krankheit umgehen müssen: zwischen Disziplin, Verzicht und Spontanität,

 

sich selbst schnell vergessen, wenn andere um sie herum sind ....  


 

 Wir suchen nicht irgendein mehr, sondern nur das, was löst und klärt, was vorher festgefahren, verwirrt oder unmöglich war.

 

Wie können wir wissen, was das sein soll?

 

Nur durch das Erleben des Klienten. Wenn das Erleben sich fortsetzt, stellt sich ein klares und eindeutiges  Gefühl der Erleichterung ein. Es fühlt sich entspannter, befreit und lebendig an. Selbstverständlich sind diese Schritte oder Fortsetzungen nicht logisch abzuleiten. Keines  unserer theoretischen Konzepte ist spezifisch und komplex genug, um den Facetten, die  ein Mensch erlebt, auch nur nahe zu kommen. Logik und Theorie stellen lediglich aus  einigen Aspekten des Erlebens ein generelles Muster  her.

 

Die Präsenz einer anderen realen Person sorgt zu einem großen Teil für die Wirksamkeit  der Methode. Erleben findet im  Beziehungsraum statt. Ohne Feedback gibt es jedoch keinen interaktiven Prozess, sondern nur den impliziten und schmerzhaften ungelösten Zustand.

 

Wichtig ist, dass es eine andere Person ist, deren  wirkliche Reaktionen sichtbar sind, damit durch diese das Erleben des Klienten sich  fortsetzen kann, damit der Klient auf sie reagieren kann. Nur eine reale und bezogene  Person kann so etwas bereitstellen.

Keine nur verbale Weisheit kann das.

Gene Gendlin