Wie online gelingen kann

 

Wie ein online-Workshop gelingen kann

Neutral 
betrachtet sitzt man vor einem Bildschirm und sieht bzwhört die Teilnehmer des Meetings.

 

 

Indem wir, wie in einem Theater oder an einem Filmset die Rollen des Regisseurs, Künstlers (Darstellers) und Beobachters betonen, können wir aus einer Bildschirmsituation eine lebensnahe Erlebnissituation machen

Die SeminarleiterIn gibt die Regieanweisungen. Der erste Schritt ist die Anweisungen zu hören und in eine Bewegung umzusetzen, Der nächste Schritt ist, mit dem Kontakt zum Boden, sich selbst in der Bewegung zu spüren. Dadurch können sich neue Räume öffnen, das können Freiräume sein, die Platz für Neues bieten - oder es kann sich ein Aspekt unseres Anliegens zeigen, den wir vorher noch nicht kannten, jetzt aber empfinden, erleben können. Die TeilnermerInnen haben so die Möglichkeit den Regieanweisungen Lebendigkeit, Bewegung und Ausdruck zu geben – von ihrem freundlich wertschätzendem, interessierten Beobachter begleitet. Erfahrungen können ausgetauscht, reflektiert, offline erprobt und weiterentwickelt werden.

"Wozu ist indes Körperausdruck nötig? Um das geistige Leben des Menschen schön zu verkörpern Doch ohne Erleben büßt die körperliche Bewegung ihren Zweck als schöne Ausdrucksform des seelischen Lebens ein; sie beginnt um ihrer selbst willen zu existieren und unterwirft sich nicht dem Gefühl, sondern bloß dem Wort. Die Geste muss das Gefühl begleiten und nicht das Wort." Peter Simhandi, Stanislawski Lesebuch

Ein Aspekt des "Weiterentwickelns" kann darin bestehen, den eigenen Regisseur in sich selbst zu finden. Die Ebene in sich zu finden, von der "Regieanweisungen" kommen, die die Lücke zwischen Anleitung und Anliegen ausfüllt.